Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

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Moderator: Erich Leuschel

Micha BT7
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von Micha BT7 »

Guten Morgen zusammen,

aktuell scheinen wir ja nur zu Dritt zu sein, die überhaupt hier das ganze Forum am Laufen halten 8-) 8-) 8-) Das Auffällige für mich ist, dass das nachlassende Interesse britische Autos besonders zu treffen zu scheint.

Ich glaube wie ihr dass Bequemlichkeit, oder positiver ausgedrückt, Komfort eine große Rolle spielt und es halt immer weniger Leute gibt, die einen knackigen Healey, Riley usw. wollen, sondern in D dann lieber einen bequemen MB nehmen. Bin letztes Jahr in einem R107, 560SL mitgefahren. Ist ja das Modell für den US-Markt und fährt sich auch so. Zieht auf der Geraden gut weg, ansonsten sehr weich und eher langweilig...

Grundsätzlich lässt das Interesse an Oldtimern nach. Wenn dann noch jüngere kommen sind es häufig Autos der 80er und 90er, die in sind. Die Vorkriegsklassiker sind schon völlig out, insbesondere Limousinen trifft es. Auch die Limousinen der 50er scheinen jetzt zunehmend für viele uninteressanter für viele werden.

Die Verrückten, die noch wirklich "Bock" darauf haben, werden immer weniger. Sieht man ja auch an den Mitgliederzahlen und der Altersstrucktur des AHCG. Eben eine Abwärtsspirale.

Ich bin früher (vor ca. 20 Jahren als Youngster mit Anfang 20) gerne mit meinem damaligen MGB bei kleineren Oldtimerrallys mitgefahren. Da gab es eine schöne Auswahl an interessanten Oldtimern von ca. 1930 bis 1975. Auch hier ist die Zeit vorangeschritten, die 50er und 60ee Jahre sind fast völlig verschwunden und wurden durch Massen aus den 80ern ersetzt. Für mich persönlich schade, da ich in den 80er Kind war und die Autos schon damals für mich langweilig und häufig hässlich waren, aber nicht zu ändern. Auch bei diesen Veranstaltungen geht n.m.E. übrigens die Schere voll auseinander. Es gibt scheinbar fast nur noch die 80er und 90er Rallyes (da wenig andere teilnehmen), die tw. wie ein Tuningtreffen aussehen oder extrem teure Luxus-, Wohlfühl-, Genussveranstaltungen. Aber warum sollte ich mit einem Oldtimer zu einer Weinprobe fahren? Ob ich nochmals an einer Ausfahrt teilnehme? Mal sehen, mein Sohn kommt jetzt langsam in das Alter, in dem er als Beifahrer mitfahren könnte und so langsam auch möchte...

Übrigens scheinen wir auf jeden Fall eine Gemeinsamkeit zu haben. Wir scheinen Frauen zu haben, die verrückt, äh also enthusiastisch genug sind, so ein Hobby mitzumachen ;) :D

Viele Grüße Michael
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Josef Eckert
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von Josef Eckert »

Hallo Michael,
Da bin ich 100%ig bei Dir. Was Treffen anbelangt, sind wir inzwischen bei eigenorganisierten Oldtimer-(Kurz-)Urlauben im Freundeskreis angekommen. Wir machen Wochenendausfahrten mit unserem Stammtisch (Freitag bis Sonntag) und wir treffen uns im langjährigen Freundeskreis zum Oldtimerurlaub. Da kommen dann Teilnehmer aus ganz Deutschland und sogar Istvan und Erika aus Ungarn. Entstanden ist die Gruppe aus Sprite und Midget Besitzern, doch inzwischen sind auch große Healeys, TVR Chimaera (ursprünglich Sprite, wegen Rückenproblemen), Opel GT (ursprünglich Midget), Mercedes, Triumph TR4, Daimler SP250, Jaguar E-Type (ursprünglich Sprite), siehe auch mein Beitrag "Alte Hasen Treffen" im Clubmagazin. Istvan und Erika kommen mit dem Reisezug und dieses Jahr statt mit dem Midget mit ihrem Opel GT. Da sind dann auch professionelle Werkstattbesitzer dabei und man hilft sich gegenseitig wenn Probleme am Wagen auftreten.
Dieses Jahr fahren wir im August in die Luxembourger Ardennen für 4 Tage, letztes Jahr war es der Südschwarzwald, davor das Sauerland. Die Gruppe besteht aus ca. 15 Autos und das ist noch eine Größe wo man noch gut mit allen beim Treffen Kontakt halten kann. Wir wohnen dann auch alle im gleichen Hotel bei Halbpension und gutem Essen und haben unheimlich viel Spass zusammen. Die Anreisen sind dann auch teil des Urlaubs und die meisten fahren da schon nur über Land und meiden jede Autobahn.
Das ist dann auch alles zu einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis und nicht wie diese z.B. Healey-Europatreffen (dieses Jahr in Geiranger/Norwegen), wo man für das Treffen/Anfahrt etc. das Geld für drei Jahresurlaube anlegen muss und noch die Beschwerlichkeit der 2000km Anreise hat.
Gruß
Josef
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robolab
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von robolab »

Hallo Ihr Austin Healey Enthusiasten,

so ganz zu dritt seid ihr nicht. Ich habe den thread genau verfolgt und kann den Kommentaren nur zustimmen. Zwar habe ich meinen BJ8 noch nicht fertig, aber mit meinem Triumph TR3, den ich 2000 gekauft und bis 2007 restauriert habe, habe ich gleiche Erfahrungen gemacht.

Viele Güße Gerd
mp65101
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von mp65101 »

Micha BT7 hat geschrieben:
4. Feb 2023, 08:11


Ich bin früher (vor ca. 20 Jahren als Youngster mit Anfang 20) gerne mit meinem damaligen MGB bei kleineren Oldtimerrallys mitgefahren. Da gab es eine schöne Auswahl an interessanten Oldtimern von ca. 1930 bis 1975. Auch hier ist die Zeit vorangeschritten, die 50er und 60ee Jahre sind fast völlig verschwunden und wurden durch Massen aus den 80ern ersetzt. Für mich persönlich schade, da ich in den 80er Kind war und die Autos schon damals für mich langweilig und häufig hässlich waren, aber nicht zu ändern. Auch bei diesen Veranstaltungen geht n.m.E. übrigens die Schere voll auseinander. Es gibt scheinbar fast nur noch die 80er und 90er Rallyes (da wenig andere teilnehmen), die tw. wie ein Tuningtreffen aussehen oder extrem teure Luxus-, Wohlfühl-, Genussveranstaltungen. Aber warum sollte ich mit einem Oldtimer zu einer Weinprobe fahren? Ob ich nochmals an einer Ausfahrt teilnehme? Mal sehen, mein Sohn kommt jetzt langsam in das Alter, in dem er als Beifahrer mitfahren könnte und so langsam auch möchte...

Übrigens scheinen wir auf jeden Fall eine Gemeinsamkeit zu haben. Wir scheinen Frauen zu haben, die verrückt, äh also enthusiastisch genug sind, so ein Hobby mitzumachen ;) :D

Viele Grüße Michael
Hallo Michal,

und genau aus diesem Grunde gibt es die British Classic Rallye www.british-classic.com. Eben um nicht gegen 80er und 90er Porsche und Mercedes, Golf GTI und Co zu fahren.
Und hier findest du auch noch die Healey Fahrer, die ihre Autos so fahren, wofür sie damals gebaut wurden, sportlichen eben.

Ja und dabei kann es tatsachlich passieren, das so ein Auto auch einmal dreckig wird. Wurde es in den 60er Jahren aber auch und sogar naß, habe ich mir sagen lassen.

Ich habe nichts gegen die Oldtimerbesitzer, die Ihre Fahrzeuge hegen und pflegen, abends in die Garage gehen und den glänzenden Lack noch einmal liebevoll streicheln um dann glücklich ins Bett zu gehen. Aber akzeptiert auch die Leute, die es genießen ihren Wagen so zu fahren, personalisiert, wie er ihm mehr Spaß macht. Man lebt nur einmal, genießt es.
Und ja die Szene wird älter und bequemer, aber warum eigentlich nur in Deutschland, so scheint es mir. Ich fahre diverse Veranstaltungen in England und sehe Leute die jenseits der 70 sind und begeistert ihre Schätzchen durch die Wildnis treiben.

Was das Interesse an englischen Oldtimer angeht, kann ich nur folgendes sagen. Seit Jahren sind wir mit einem Stand auf der Bremen Classic Motorshow vertreten. 2019/2020 fing es an,sehr ruhig zu werden, die Besucher schauten nur, stellten aber keine großartigen Fragen. Das Interesse schien zu verblassen. Darauf folgten 2 Jahr Corona bedingt messefreie Jahre.
Ich bin gestern nach 4 Tagen Messe nach Hause gekommen. Bremen war voll, mehr als die Jahre zuvor, mit Besuchern. Aber nicht die von der See-Fraktion, sondern von interessierten Fachbesuchern. Wir haben etliche lange Gespräche geführt, mit Personen die sich jetzt mit dem Thema Oldtimer beschäftigen und gerne ein Fahrzeug kaufen möchten. Und in unserem Falle eben MG oder AH. Ich bin also bester Hoffnung, dass das Thema Oldtimer noch nicht auf dem sinkenden Schiff ist.

Klar werden die Leute bequemer, ein Mercedes R107 hat Klima, ist bequem, tolles Reiseauto, aber wer vorher einen englischen Roadster gefahren hat, stellt fest, eins macht der Benz nicht -- Spaß!!
Ich habe einen guten Freund und Stammtischkollegen, er hat immer englische Sportwagen gefahren, bis seine Dame diese für zu unbequem empfand. Daraufhin wichen die Roadster einem R 107. Ende vom Lied, die Dame fährt auch dort nicht mit und der Ehemann bereut über seine Entscheidung.

Dann wird hier über fehlenden Nachwuchs diskutiert (übrigens kenne ich keinen Club, wo dies nicht der Fall ist). Doch dann sollte man sich die eigenen Veranstaltungen doch bitte einmal anschauen? Welches junges Paar gibt für ein langes Wochenden einen 4stelligen Betrag für ein Treffen aus, wo man max. 100km fährt, 5 Mahlzeiten zusich nehmen soll und wo am Tisch der Ü70-Jährigen über die täglichen Krankheiten gesprochen wird? Das lockt doch keine Jugend in die Runde.

Ich hatte mit Karsten Homann die Möglichkeit sich 2 Tage lang auf unserem Stand in Bremen zu unterhalten. Ich würde mich freuen, wenn nach Jahren des Stillstandes, der neue AHCG Vorstand Bewegung und Schwung in den Club bringt. Die Zeichen dafür stehen sehr gut, dafür müssen aber auch die Mitglieder müssen mitziehen.


Ach ja da war ja auch noch das Thema Preise: Preise sind immer am Markt eine Sache von Angebot und Nachfrage. Und den Autos der 50er und 60 Jahren passiert jetzt das, was schon den Vorkriegsfahrzeugen passiert ist. Sie kommen vermehrt auf den Markt, weil die Besitzer versterben, nicht mehr fahren können oder wollen aber das Interesse an den Fahrzeugen in der Kaufergruppe sinkt. Eben weil die Fahrleistungen dem heutigen Verkehr nicht mehr genügen, sie zu wenig Schutz bei schlechtem Wetter bieten oder was auch immer. Ob das nun ein Austin Healey 3000 ist, ein MG A oder ein Triumph TR 3. Allen ereilt das gleiche Schicksal. Selbst ein Jaguar MK II, vor Jahren ein auto welches viele besitzen wollten, ist heute zum Standmobil vieler Händler geworden. Interesse gleich Null. Ob jetzt ein orignales oder personalisiertes Fahrzeug einen besseren Preis erzielt, sei dahin gestellt. Es muß der richtige Käufer für den jeweiligen Wagen kommen, und das ist der Rest egal. Wir reden hier von Normalfahrzeugen, nicht von einem 300er Flügeltüren, BMW 507 oder Ferrari 250GTO, wo jede originale Schraube zählt um den Preis nach oben zu treiben.


Auf das wir noch lange an unserem englischen Blech Spaß haben dürfen, ob original oder personalisiert.

Gruß
Marcus
Mit freundlichen Grüßen
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Marcus Pieper
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retro911
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von retro911 »

bester Beitrag seit langem. Danke .!!!
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Josef Eckert
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von Josef Eckert »

Dann passt das doch.
Dann gibt es ja einen weiteren Mitfahrer bei der British Classic Rallye
und die Mühe des Schreibens hat sich gelohnt.
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retro911
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von retro911 »

ich schrub es ja schon :

Pipi Langsstrumpf .

ich lese auch zwischenden Zeilen nicht , wer sich ausser Markus da noch angemeldet haben sollte .

Wir , meine Freundin und ich, ziehen es vor mit dem Healey wieder an der Norschleife Pur teilzunehmen ,natürlich getrailert, wie es sich für eine personalierte Bastellkarre gehört .
Bild
Dann ggf. mit dem Jaguar noch nach Zandvoort zum Historic Grand-Prix gleiten und mit dem TGV ganz ohne Auto im nächsten Winter zur Retromobile nach Paris zu fahren . Wie man sieht : Es gibt noch Möglichkeiten zur Auswahl .

widdewiddewit bum bum .
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Josef Eckert
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von Josef Eckert »

Es passt glaube ich gerade ganz gut hier her. Ich habe heute mit meinem langjährigen guten Freund Keith in England telefoniert und ihm zum Geburtstag gratuliert. Er ist eine Größe in der dortigen Austin-Healey Szene und ein Experte was Austin-Healey 100 anbelangt.
Ich habe ihn dann mal gefragt wie es in UK aussieht mit dem Austin-Healey Markt. Er meinte er weiß von kaum verkauften Fahrzeugen in der letzten Zeit. Viele stehen in den Garagen seit Jahren, weil die Besitzer sie aus Altersgründen nicht mehr fahren können oder wollen. Einzig zum jährlichen Clubtreffen (Int. Healey Weekend) werden sie noch mal warmgefahren.
Josef, Du weißt ja ich gehe da nicht mehr hin.
Inzwischen gibt es auch bei diesen Veranstaltungen keine gemeinsamen Ausfahrten mehr, sondern nur noch Trip-Empfehlungen, weil es mit Genehmigungen in England sehr schwierig geworden ist. Keith ist der Meinung einige der Teilnehmer lassen beim Treffen ihren Healey am Hotel stehen gehen direkt vom Frühstück an die Bar und erzählen sich die Geschichten wie sie vor 50 jahren ihre Healeys bewegt haben.
Aber zurück zum Markt in England. Er sagt kaum noch jemand denkt dort aktuell überhaupt an Verkauf, weil die Autos kaum noch verkaufbar sind. Übrigens: Man kann auch Original Rallywagen wie z.B. XJB 876 gerade zum Discountpreis kaufen. Die angebotenen Wagen in den Auktionen erreichen meistens nicht das Limit. Wertgerechte Gebote bleiben aus. Seiner Meinung nach verkauft im Moment auch kaum jemand. Die Autos stehen alle irgendwo in der Garage und Scheune auch wenn der Besitzer bereits verstorben ist oder wie er so schön sagte, die Besitzer nicht mehr wissen dass sie einen Healey besitzen. Dann kam noch, Du weißt ja Mike G., Mike P., Jim, Graham, alle sind gegangen. Suchst du einen guten Healey, frag da mal nach. Die Autos sind noch da.
Keith geht auch altersmäßig auf die 80 zu, ist auch nicht mehr gesund wie ein Turnschuh, hat sich aber nochmal einen aktuellen AMG Mercedes gekauft. Sein Kommentar: "Josef, you need to try it".
Gruß
Josef
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retro911
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von retro911 »

Also bitte,
.. das oben mit vielen Worten geschilderte ist nichts neues . Nicht nur in der eh schon kleinen Healey-Welt schwindet das Interesse.

Der gesamte Klassiker Markt incl. der gesamten Scene befindet sich auf dem Rückmarsch .

Dazu brauche ich keinen Freund in England . Ich hab auch ein paar " Freunde " und diese "Freunde" haben wieder" Freunde " z.B. in Amerika , Portugal , Schweiz ,Holland , Burkunia Faso usw. wo die gleiche Situation berichtet wird . In USA wird sogar gemunkelt , dass die Bring a Trainer Ergebnisse von den Händlern abgesprochen werden , nur um die Preise hoch zu halten .

Es ist, wie es ist. Die Jugend ist schwer zu begeistern von unserem Hobby . Das ist nicht Markengebunden .. das ist der Lauf der Zeit.

Meine Tochter ist vor vierzig Jahren im Porsche 914 bzw. mit 911 gross geworden ... Es gab nie eine Zeit ohne einen alten Porsche bei uns . Der Funke ist aber nie übergesprungen . Sie hat heute einen alten Minicooper 1300 von 1974 den sie in geistiger Umnachtung mit mir mir gekauft hat ,weil es ihr erstes Auto war . Mit dem fährt Sie aber nicht .
Das einzige was sie interessiert ist ihr manchmal frisch gewaschener Macan GTS ....
Es ist mir egal ... auch das ist, wie es ist , haubtsache sie ist zufrieden mit ihrer Kiste .

Wenn aber doch mal jemand aus der jüngeren Ecke auftaucht , und um Beistand bittet , sollte am ihn willkommen heissen und nicht verprellen . Das mache ich hier , soweit möglich. Es gibt sie ja noch .... die Petrol Kids .

Für die paar Healeys in gutem Zustand die es zu kaufen gibt, gibt es sicher auch Käufer, wenn der Preis stimmt . Das Problem ist, dass der Verkäufer fast immer glaubt er hätte einen Goldschatz . Das ist bei den anderen Marken nicht anders . es ist nicht der Healey ....es ist der Wandel der Zeit .

Aber nichts geht in dieser Scene unter , nur der Kreis der Intessenten wird kleiner bis zu einem gewissen Punkt, der aber immer weit über null liegen wird

Die TOP Autos stehen heute in Paris auf der Retro Mobile , sie werden auch in 10 oder 20 Jahren noch dort stehen..... und werden dort auch in 10 oder oder 20 Jahren noch verkauft werden .

Das ist und bleibt ein Milliarden-Markt , der weltweit schrumpft , aber nicht aussterben wird.

Wer restauriert verliert .... das war schon immer so .

HORIDO
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mp65101
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Re: Oldtimerpreise - speziell Austin-Healey

Beitrag von mp65101 »

Und solange die Gruppe, die diese Autos als Wertanlage (geht eh meistens in die Hose) kaufen in irgendwelchen Hallen parken, größer ist, als je, die dann in den Club eintreten, mitarbeiten und mit ihren Autos auch wirklich fahren, wird sich an der Situation auch nichts ändern.

Aber genau da fängt ja das nächste Problem an:

Das Clubleben - kaum einer ist bereit Aufgaben zu übernehmen. Aufrufe im Netz bleiben erfolglos, bei direktem Kontakt hat man dann vielleicht einmal mehr Glück.
- Veranstaltungen werde immer teurer und gerade für jüngere Mitglieder nicht bezahlbar (für das Geld fahren sie lieber 3 Wochen nach Spanien)

Ein Club ist immer nur so gut wie seine Mitglieder. Wenn aus den eigenen Reihen nichts passiert, kann sich jeder noch so gute Vorstand die Beine ausreißen, es wird nichts bringen.

Ich hoffe, das der neue Vorstand die Rückendeckung bekommt und seine Visionen erfolgreich durchsetzt und nicht von der Generation "das war schon immer so" gebremst wird.
Mit freundlichen Grüßen
Best regards

Marcus Pieper
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