Motorüberholung

alle "großen" Healeys, vom ersten 100er bis hin zum BJ8

Moderator: Erich Leuschel

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robolab
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Motorüberholung

Beitrag von robolab » 2. Okt 2020, 21:55

High, melde mich mal wieder mit einem Zustandsbericht und einer Frage.

Mein zerlegter Motor ist vom Motorbauer zurück. Folgende Arbeiten wurden erledigt:
Kurbelwelle vermessen und neu gelagert,
Nockenwelle vermessen und neu gelagert,
Neue Kolben mit Übermaß eingepasst,
Kontaktflächen von Kopf und Rumpf überplant,
Ventile neu eingeschliffen,
Seitedeckel augeschnitten für geteilte Simmerringdichtung auf Kurbelwelle hinten,
Alle Froststopfen erneuert.
Werde jetzt beginnen, den Motor wieder zusammen zu bauen. Hierzu habe ich eine Frage:
Im Handbuch steht, dass die Kopfdichtung trocken eingebaut wird, also ohne Dichtmittel wie zB. Hylomar.
Bei meinem Triumph TR3a dagegen wurde angeführt, dass die Kopfdichtung mit Hylomar oder ähnlichem eingebaut werden sollte.
Was ist nun besser? Gibt es Erfahrungen? Mein Triumph ist seit 10 Jahren dicht.

Grüße Gerd

robolab
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Re: Motorüberholung

Beitrag von robolab » 6. Okt 2020, 20:27

vielen dank für die vielen Antworten.

Nach reiflicher Überlegung und den guten Erfahrungen mit meinem Triumph TR3 werde ich die Kopfdichtung mit Hylomar einsetzen. Da ich nicht weiß, wie oft der Kopf drauf und runter war, werde ich neue Kopf Bolzen, Scheiben und Muttern verwenden.

Gerd

robolab
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Re: Motorüberholung

Beitrag von robolab » 25. Okt 2020, 18:03

Hall0,

Habe den Kopf eingebaut mit neuer Qualitätsdichtung von AH Spares. Habe dann festgestellt, daß die neuen Standard-Kopfbolzen und -Muttern nichts taugen. Bei 2 Bolzen hat das Gewinde aufgegeben und überdreht, bevor ich das notwendige Moment aufgebracht habe. Werde nun die verbesserten Heavy-duty-Bolzen und -Muttern bestellen und den Kopf neu aufsetzen.
Nun meine Frage an die Spezialisten. Sollte man wieder eine neue Qualitätsdichtungen verwenden, oder reicht auch die Kopfdichtung, die in dem Payen Dichtungssatz enthalten ist? Die habe ich noch unbenutzt liegen.

Gerd

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