Vorstellung Ingo Siebert

Mitglieder stellen sich vor

Moderator: Erich Leuschel

Antworten
Benutzeravatar
ISiebert
Beiträge: 14
Registriert: 15. Aug 2019, 20:38
Wohnort: Kelkheim

Vorstellung Ingo Siebert

Beitrag von ISiebert » 16. Feb 2021, 16:20

Diesen Beitrag hatte ich vor Jahren schon in der Pig's n'Frogs veröffentlicht:
Bin seit 1996 Mitglied im AHCG und dies ist die Vorgeschichte, weshalb ich in den Club eingetreten bin.

In jungen Jahren hatte ich eine Scalectrics-Autorennbahn mit zwei Formel 1-Rennwagen, einem 190 SL und einem Austin Healey 3000. Der Healey hat mich damals schon aufgrund seiner Karrosserieform beeindruckt. Diese Form hatte ich in Deutschland noch nie im Straßenverkehr gesehen. Oder lag es letzendlich daran, dass ich mit ihm viele Rennen gewinnen konnte? Er lag besser auf der Rennbahn als der 190SL.
Als sich ein Bekannter einen Triumph restaurierte, ein anderer sich einen Morgan zulegte, reifte der Entschluss, anstelle meines bisherigen Cabrios einen Oldtimer zu kaufen, bevor ich mich als jahrelanger Offen-Fahrer wieder für ein modernes Cabrio entscheide. Damals kam der BMW Z3 auf den Markt.

Bis dahin hatte ich nur einmal einen Healey im Original gesehen, während eines Florida-Urlaubes. Er gehörte einem Maler, der seinen Healey als Firmenwagen nutzte! Über und über mit Farbe bekleckert, Leiter und Farbeimer im Innenraum. Aber diese Form...... Der Entschluss stand fest. Nur ein Healey kommt in Frage.

Während eines Kurzurlaubs 1996 in Kent stöberte ich während einer Schlechtwetter-Phase in einer Oldtimer-Zeitschrift. Nicht weit vom Urlaubsort entfernt wurden diverse Big Healey angeboten. Wir hatten Zeit, also nichts wie los und ansehen! Die ‚Jagd’ war eröffnet, schließlich hat man im Urlaub nicht unbegrenzt Zeit. Letztlich wurde ich in der Nähe von Birmingham fündig. Ein BJ8, Phase II, Linkslenker, ein Rückimport aus den USA.
Gesehen, probegefahren, gehandelt, gekauft, telefonisch bezahlt und versichert.
Kurzer Check von Luft, Wasser, Öl, dann ging es von Birmingham, durch den Euro-Tunnel zurück in den Frankfurter Raum auf eigener Achse. Bis auf Tankstops, in ‘einem Rutsch‘, ohne technische Probleme. Die kamen dann später in Form der TÜV-Abnahme (die 165/15 Reifen passten nicht zur Geschwindigkeit und im Laufe des weiteren Einsatzes (Probleme mit Benzinpumpe, Dampfblasen, Temperatur, Zündung,…).

Im Laufe der Jahre wurden diese Schwächen beseitigt und seit dieser Zeit begleitet uns der Healey (größtenteils) zuverlässig auf so manchen Oldtimer-Veranstaltungen. Unsere Platzierungen sind auch nicht so übel. Aber an erster Stelle steht das Treffen mit Gleichgesinnten, Ausfahrten durch schöne Landschaft und die Freude am Hobby ‚Oldtimer’.
Happy Healeying,
Ingo Siebert

Antworten