der Healey an sich

alle "großen" Healeys, vom ersten 100er bis hin zum BJ8

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Josef Eckert
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Re: der Healey an sich

Beitrag von Josef Eckert »

Man kann auch mehr Geld für einen komplett neu restaurierten Austin-Healey bekommen. Ich kenne einen Fall da wurde über 90 000 Euro erzielt. Nur es war nicht einfach einen Liebhaber dafür zu finden. Der Wagen war sehr schön.
JME in England restauriert Austin-Healeys im Kundenauftrag. Ein fertiger Wagen liegt bei etwa 160 000 Brit. Pfund, 200 000 Euro, inzwischen. Der Wagen ist dann aber nicht perfekt, sondern britisch restauriert mit Abstrichen. Dieses Geld wird der Auftraggeber nie wieder für seinen Wagen bekommen. Dafür hat er einen Wagen wie er ihn haben wollte. Es gibt reiche Engländer denen es das wert ist.
Aber für mich steht der Preis hier nicht im Vordergrund. Wenn ich einen Wagen für mich restauriere, dann mache ich das für mich weil der Wagen mich interessiert und nicht um den Wagen zu verkaufen.
Ich hatte schon mal vor 10 Jahren ein Angebot über 150 T Brit.Pfund für einen meiner Wagen, ein National Concours Winner in UK. Ich gebe ihn aber nicht her.
Resumee: Eine Restauration bei einem Austin-Healey ist kaum wirtschaftlich machbar, wenn man den Wagen verkaufen möchte. Wenn der Wagen nach 500 bis 1000km eingefahren ist und ohne Kinderkrankheiten ist es nach deutscher Bewertung auch kein Zustand 1 mehr, sondern maximal 1 Minus, da jetzt Gebrauchsspuren am Wagen sind.
Gruß
Josef
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Centurion
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Re: der Healey an sich

Beitrag von Centurion »

Hallo,
das erinnert mich an einen Spruch, den ich vor ewigen Zeiten gehört habe. Wer restauriert, verliert. Natürlich aus wirtschaftlicher Sicht gesehen. Mein Grund, einen Healey zu restaurieren, ist kein wirtschaftlicher. Bei mir ist der Weg das Ziel.
Grüße
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Josef Eckert
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Re: der Healey an sich

Beitrag von Josef Eckert »

Ich sehe das genauso. Und ich freue mich jedesmal wenn ich ein altes Originalteil irgendwo auftreiben kann oder wieder retten. Ich muss auch dafür jedes Jahr nach Beaulieu auf den Teilemarkt. In zwei Wochen geht es wieder aiuf die Insel. Ich suche da nichts, finde aber immer viel. Es ist dann auch schön alte Freunde dort zu treffen. Auch Full English Breakfast, Fish & Chips und die herrliche Englische Landschaft locken. Man muss nicht immer nur an Autos denken.
Gruß
Josef
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retro911
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Re: der Healey an sich

Beitrag von retro911 »

Josef Eckert hat geschrieben: 21. Aug 2025, 20:57
JME in England restauriert Austin-Healeys im Kundenauftrag. Ein fertiger Wagen liegt bei etwa 160 000 Brit. Pfund, 200 000 Euro, inzwischen. Der Wagen ist dann aber nicht perfekt, sondern britisch restauriert mit Abstrichen.


Gruß
Josef
genau der Tenor der ihr Leben durchzieht ..... nichts ist perfekt genug für Sie , solange sie es nicht selbst gemacht haben .
Was sie aber machen , oder gemacht haben , sieht man nirgendwo . Aber Sie haben vor Zeiten ja schon geschrieben, dass Sie "es nicht nötig haben , mit Ihrer Arbeit zu prahlen "" ( ich suche den Beitrag gerne raus )

Ich frage mich was das alles soll ? Was wollen Sie bezwecken ? Ihre Ansprüche wird niemand zufrieden stellen können ,niemand . Warum reden Sie immer noch alles schlecht ?
Ihr Anspuch, soweit es denn überhaupt einer ist, ist doch hinreichend bekannt .

Dieser Healey da oben für 68000 Euro ist sicher nicht gut beschrieben ....aber man kann die Kirche auch im Dorf lassen und sich damit abfinden , dass es selbst für einen gebrauchten JME hier in Deutschland niemals mehr als 3 Leute geben wird , die 100000 Euro dafür ausgeben würden .

Ich sehe jeden Big Healey , egal ob verbastelt oder nicht, bei max 75000 Euro . Mehr Geld gibt diese Marke einfach nicht her . Eine wirklich lange internatationale Renn / Rally Historie gibt es ja leider nicht , anders als bei Ferrari Porsche oder Lotus . Aber auch Lotus hat mMn nie seine Autos für die Masse gebaut . Lotus hat Autos für die Masse gebaut , damit Geld fürs Racing in die Kasse kam . Das waren deshalb auch alles Mistkarren , und Chapman war das vollkommen egal, er brauchte geld für die Formel 1 .
für Lotus bekommt man heute auch nur schwerlich sein Geld wieder.
Bei höheren Preisen, als 75000 Euro bei Healey, wird es null bis EINE Nachfrage geben . Bei den Autos darunter hat man ggf. ein paar Anfragen mehr ....aber das Invest wird IMMER höher gewesen sein als der Erlös .
Und 3000 Stunden relativieren sich auch , wenn man die Fremdarbeiten einbezieht .
Was berechnet man denn so für eine Stunde Schrauberei an seinem eigenen Auto ?
Wir haben vor 20 Jahren immer gesagt : unter 800 Stunden zzgl Lack und Fremdarbeiten , wie Strahlen , beschichten usw, ist unmöglich .
Halte ich heute auch noch für realistich, wenn man sich nicht verzettelt und am Ball bleibt . Für Leute die mehr als 10 Jahre ein Auto restaurieren , habe ich nur Mitleid , aber kein Verständnis.
Ist 800 Stunden mal 40 Euro in der Freizeit realistisch ??? ich denke ja . Also 36000 Euro sind schonmal weg ....
Der Rest wird sich am Ende zeigen , sollte jemand soetwas vorhaben .

Also nochmal , was ist an dem vorgeschlagenen Auto für 68000 Euro da oben verwerflich ?

Bevor man nicht hingefahren ist, vermutlich nichts .
Zuletzt geändert von retro911 am 22. Aug 2025, 01:47, insgesamt 2-mal geändert.
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retro911
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Re: der Healey an sich

Beitrag von retro911 »

Centurion hat geschrieben: 21. Aug 2025, 19:40 Hallo,

also diese Art von Gespäch wollte ich jetzt nicht herbeiführen. Eher eine Antwort auf die Frage, wie man einen Healey in diesen Zustand restaurieren kann und ihn dann für dieses Geld verkaufen kann. Ich restauriere ja meinen immer noch, und immer noch weit entfernt von der Fertigstellung. Aber wenn er mal fertig ist würde ich bei einem Angebot von 68 tsd. entweder beleidigt sein oder lachen. Oder gibt es wirklich Betriebe, die einen Big Healey in unter 1000 Stunden in den Zustand 1 restaurieren können?

Grüße
jetzt mal sachlich :

man kann keinen Healey für das Geld verkaufen ohne Verlust zu machen !
der Eine legt Wert auf originale Ausführung , der Andere auf modifikationen .
Alles ist "teuer " Stosstangen neu verchromen lassen , oder einen Sportmotor aufbauen lassen ....
Das kann niemals zu einem monetären Gewinn führen , nie .

Einen Porsche kann man in 1000 Stunden zzgl. Lack und Nebenarbeiten locker hinbekommen ....... einen Healey ehr nicht .
Beim Porsche lösen sich alle Schrauben wie am ersten Tag, vieles ist geschraubt , der ist schnell zerlegt , es gibt keine Kontaktkorrorision usw .
Ein alter Porsche ist mindesten 10 Jahre Jünger, wenn es kein 356 ist . Selbst da ist Technik einfacher da weite Teile VW.
Beim Healey wird es mit 1000 Stunden eng. Ich habe ca 2 Jahre gebraucht , täglich 3-4 Stunden . Also 2x ca 300 Tage x 3,5 Stunden = 2100 Stunden .
Dann kam der Welchmotor und das gebastel .... also sagen wir mal 400 Stunden .
Also 2500 Stunden plus Lack plus material . Ich mache hier jetzt nicht weiter , ich bereue nichts , auch nicht, dass es eine völlig verbastelte Kiste mit schlechten Spaltmassen und falschen Vergasern und Jaguar Bremse ist . Es ist das Auto was ich haben wollte . Das ich mein Geld nie wiederbekommen werde, war vorher klar.
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Re: der Healey an sich

Beitrag von Josef Eckert »

retro911 hat geschrieben: 21. Aug 2025, 23:51
Was sie aber machen , oder gemacht haben , sieht man nirgendwo . Aber Sie haben vor Zeiten ja schon geschrieben, dass Sie "es nicht nötig haben , mit Ihrer Arbeit zu prahlen "" ( ich suche den Beitrag gerne raus )

Ich frage mich was das alles soll ? Was wollen Sie bezwecken ? Ihre Ansprüche wird niemand zufrieden stellen können ,niemand . Warum reden Sie immer noch alles schlecht ?
Ihr Anspuch, soweit es denn überhaupt einer ist, ist doch hinreichend bekannt .


Kurzer Kommentar: Es gibt mir nichts Bilder meiner Autos zu zeigen. Meine Freunde kennen sie und wenn ich mag fahre ich sogar mit ihnen. Wenn ich mag! Ansonsten mache ich das was ich für richtig halte und lasse mich nicht beeinflussen. Wenn andere das anderst sehen, habe ich damit auch kein Problem. Mir ist auch egal welche Fahrzeuge andere für gut finden. Ich mag das was ich mag.
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Re: der Healey an sich

Beitrag von retro911 »

Josef Eckert hat geschrieben: 24. Aug 2025, 09:14 Kurzer Kommentar: Es gibt mir nichts Bilder meiner Autos zu zeigen. Meine Freunde kennen sie und wenn ich mag fahre ich sogar mit ihnen. Wenn ich mag! Ansonsten mache ich das was ich für richtig halte und lasse mich nicht beeinflussen. Wenn andere das anderst sehen, habe ich damit auch kein Problem. Mir ist auch egal welche Fahrzeuge andere für gut finden. Ich mag das was ich mag.
Ach, ich dachte da kommt noch was .

Ihr Standpunkt ist zu akzeptieren, zeigt aber einmal mehr welch Egozentriker Sie sind . Ich hab mal die diese Stellen da oben unterstrichen markiert, damit Sie ggf. selbst drauf kommen . Es geht , wie sicher zigmal von meiner Seite erwähnt, nicht um SIE ...sondern um die MARKE Austin Healey .
Ihr Standpunkt sei Ihnen in Ihrer Verbittertheit über die Pfuscher in dieser Welt , auch nicht benommen , aber solange sie immer und überall darauf hinweisen , wie verpfuscht , nicht original und verbastelt die Healeywelt ausserhalb Ihres Tunnelblicks daherdümpelt ... würde ich es für angebracht halten , endweder den Mund zu halten oder anhand von EIGENEN Beispielen mal aufzuzeigen wie es richtig geht .
Das IHNEN das Einstellen von Bildern Ihrer verstaubten 1+ Garagen Queens " jetzt nichts gibt" ist wie gesagt recht schade in dieser schwach besezten Community, zeugt aber ein weiteres mal von ihrem unfassbaren Egoismus .


Und btw.: ich lasse mich gern beinflussen .... nur nicht so !
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Re: der Healey an sich

Beitrag von Josef Eckert »

retro911 hat geschrieben: 24. Aug 2025, 22:56 Ihr Standpunkt ist zu akzeptieren, zeigt aber einmal mehr welch Egozentriker Sie sind . Es geht , wie sicher zigmal von meiner Seite erwähnt, nicht um SIE ...sondern um die MARKE Austin Healey .

Und btw.: ich lasse mich gern beinflussen .... nur nicht so !
Und das von jemanden der einen Austin-Healey 3000 BJ8 als Klappdachsofa bezeichnet und andere als die eigenen Ansichten ablehnt.
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Re: der Healey an sich

Beitrag von retro911 »

zu 1) genau so ist es .

zu 2) sagt nochmal genau wer ?
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